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Brachen-News: Oktober 2022

In diesem Monat schauen wir in den Himmel: die fünf Nominierten für den International High-Rise Award 2022-23 stehen fest, und wir werfen einen genaueren Blick auf das höchste Hochhaus der EU. Unser drittes Thema ist ein mit Wasserstoff betriebenes Haus in Italien - das erste seiner Art in Europa.

Internationaler Hochhauspreis 2022/23: das sind die Nominierten

Fünf renommierte Hochhäuser aus der ganzen Welt sind für die 10. Ausgabe des International High-Rise Award nominiert. Mit dieser prestigeträchtigen Auszeichnung, die im November verliehen wird, werden Gebäude mit einer Höhe von mindestens 100 Metern prämiert, die außergewöhnliches Design, beispielhafte Nachhaltigkeit und hervorragende Raumnutzung miteinander verbinden. Darüber hinaus müssen sie soziale und städtebauliche Aspekte, innovative Technik und Kosteneffizienz berücksichtigen.

Der Preis, eine Initiative der Stadt Frankfurt, des Deutschen Architekturmuseums (DAM) und der DekaBank, wird alle zwei Jahre vergeben. Für die Ausgabe 2022/2023 hat die Jury aus 34 Nominierten aus 13 Ländern fünf Finalisten ausgewählt, und zwar aus Vancouver, Wien, New York, Singapur und Sydney. Werfen Sie hier einen Blick auf die fünf Finalisten.


Warschau, Heimat des höchsten Hochhauses der EU

Apropos Wolkenkratzer: Es gibt eine neue Nummer eins auf der Liste der höchsten architektonischen Bauwerke in der Europäischen Union. Mit der Fertigstellung des neuen Varso Tower setzt sich die polnische Stadt Warschau stolz die Krone auf. Die auffällige Spitze auf dem 53-stöckigen Gebäude erreicht eine erstaunliche Höhe von 310 Metern.

Der rekordverdächtige Tower in der Warschauer Innenstadt ist Teil des aus drei Gebäuden bestehenden Projekts Varso Place. Der Standort beherbergt Büros, ein Hotel, ein Innovationszentrum, Restaurants, Cafés und nützliche Dienstleistungen. Wer Sie die oberste Etage erreicht, befindet sich auf der höchsten Aussichtsplattform Polens.

Nach oben waren keine Grenzen gesetzt - und das nicht nur wegen des Umfangs des Projekts. Dank seiner weitreichenden Nachhaltigkeitsziele erhielt das Projekt die BREEAM-Klassifizierung ‚Herausragend‘. Im Gebäude werden Dämmstoffe mit niedrigem U-Wert, automatische Beschattung und Jalousien eingesetzt, um die Energieeffizienz zu maximieren, während ein intelligentes Gebäudemanagementsystem den Energieverbrauch überwacht und die Mieter über die Qualität der Innen- und Außenluft informiert hält. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.


Europas erstes wasserstoffbetriebenes Haus in Italien fertiggestellt

Da der Klimawandel von Tag zu Tag dringlicher wird und die Energiepreise in die Höhe schießen, sucht jeder nach Möglichkeiten, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Jetzt haben Forscher der Universität Sannio in Süditalien einen Weg gefunden, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe und die CO2-Emissionen zu senken: Häuser, die mit Wasserstoff betrieben werden. Wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen erzeugen den Strom und die Wärme, die für den gesamten Bedarf des Gebäudes benötigt werden. Und mehr noch: da das Gebäude erneuerbare Energie aus Solar- und Erdwärmequellen erzeugt, ist es völlig energieneutral.

In enger Zusammenarbeit mit einem Konsortium aus Forschungseinrichtungen und Privatunternehmen haben die italienischen Forscher in Benevento ein Haus entwickelt, das mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betrieben wird. Sie sehen das Projekt nicht nur als ein Haus, sondern vielmehr als ein lebendes Labor: ein Realexperiment zur Erforschung der Vorteile und Grenzen dieser Technologien für die Zukunft des Wohnens. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.