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Deceuninck verpflichtet sich zur Science Based Targets Initiative (SBTi)

Deceuninck hat sich zur Festlegung von Zielen zur Emissionsreduktion entsprechend den wissenschaftlich fundierten Netto-Null-Vorgaben der Science Based Targets Initiative (SBTi) verpflichtet. So hat sich Deceuninck der Kampagne „Business Ambition for 1.5°C“ angeschlossen, einer weltweiten Gruppe von Unternehmen, die sich für eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C nach Maßgabe des Pariser Klimaabkommens einsetzen.

Nach der im Jahr 2021 erstellten Bestandsaufnahme der Kohlenstoffemissionen verpflichtete sich Deceuninck im Februar 2022 zu den Zielvorgaben der SBTi. In den vergangenen Monaten hat Deceuninck den Fahrplan für die Emissionsreduktion gemäß dem Net-Zero-Standard festgelegt. Die Ziele können nun der SBTi zur Prüfung vorgelegt werden.

Die Emissionen im Zusammenhang mit eigenen Tätigkeiten (Scope 1 & 2) machen 12 % des ökologischen Fußabdrucks von Deceuninck aus. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die gesamte Wertschöpfungskette und insbesondere die Beschaffung von Rohstoffen zu betrachten. Die zusätzlichen Anstrengungen im Bereich Recycling werden für die Erfüllung unserer Ziele von entscheidender Bedeutung sein.

Deceuninck hat sich verpflichtet, die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen von 2021 bis 2030 um 60 % zu reduzieren. Angesichts des erwarteten Wachstums erfordert dies eine Emissionsreduktion von 75 % pro Tonne erzeugtem Produkt. Mit diesem Ziel übertrifft Deceuninck das Mindestziel der SBTi (- 42%).

Deceuninck verpflichtet sich, die Scope-3-Emissionen von 2021 bis 2030 um 48 % pro Tonne erzeugtem Produkt zu reduzieren. Der maximale Einsatz von recyceltem Material wird bei der Erreichung dieser anspruchsvollen Ziele eine zentrale Rolle spielen.

Deceuninck verpflichtet sich, bis 2050 über die gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral zu werden.


Bruno Humblet (CEO Deceuninck):

„Unsere Reaktion auf den Aufruf der SBTi zu unternehmerischen Klimaschutzmaßnahmen zeigt, wie sehr wir uns für Nachhaltigkeit einsetzen. Die wissenschaftlich fundierten Ziele bieten uns einen Rahmen zur Bewertung jeder Geschäftsentscheidung unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes.

Mit unseren Recyclinganlagen sind wir seit Jahren Vorreiter in unserer Branche. Recycling wird auch in Zukunft eine entscheidende Rolle in unserem Fahrplan zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes spielen, da wir damit die Rohstoffbeschaffung verringern können. Wir möchten in unserer Branche mit gutem Beispiel vorangehen und freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Zulieferern und anderen Stakeholdern sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen.“

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Céline De Waele (Group Sustainability Manager Deceuninck):

„Unser Fahrplan zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes sieht Investitionen in die Energieeffizienz im Betrieb und bei der Elektrifizierung, den schrittweisen Ausstieg aus dem Heizen mit Öl sowie die Erzeugung und Beschaffung von erneuerbaren Energien vor.“